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Hochbeet anlegen

Wer ein Hochbeet anlegen möchte, um darin eigenes Gemüse zu ziehen, sollte im Frühjahr mit dem Bau des Hochbeetes anfangen.  Schau dir unsere Tipps an.

Wie lege ich ein Hochbeet an?

Zunächst benötigst du eine feste Umrandung. Es gibt Fertigbausätze aus Holz, oder du zimmerst deine eigenen Hochbeetwände aus Holzresten, die du vielleicht noch hast. Das geht übrigens auch mit Steinen. Die Höhe richtet sich nach der Körpergröße der Nutzer:innen. Denn so ein Hochbeet soll nicht nur vor unliebsamen Schnecken schützen, sondern auch rückenfreundlich sein. In die feste Umrandung aus Stein oder Holz wird zunächst eine Schicht aus mineralischem Drainagematerial wie grober Kies oder Blähton bzw. ein Gemisch aus beidem gefüllt. Die maximale Füllhöhe liegt bei 40 Zentimetern unterhalb der Beetkante. Die Drainageschicht wird mit einem handelsüblichen Gartenvlies abgedeckt, das an den Hochbeetseiten bis unter den Rand gezogen wird. So kann das Pflanzsubstrat später nicht in der Drainageschicht versickern und auch nicht aus den Fugen an der Seite herauslaufen.

Das Pflanzsubstrat wird aus Kompost und Sand bzw. feinem Kies hergestellt. Je nachdem, welche Gemüse- oder Kräuterarten in deinem Hochbeet wachsen sollen, muss der Kompostanteil höher oder niedriger ausfallen.

  • Während mediterrane Kräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin und Oregano ein nährstoffarmes, kalkhaltiges Substrat bevorzugen,
  • mögen unsere heimischen Küchenkräuter es nährstoffreicher. Sie gehören genau wie Gurken, Rettich, Möhren und Zwiebeln zu den Mittelzehrern, haben also einen mittleren Nährstoffbedarf.
  • Starkzehrer sind dagegen Tomaten, Sellerie, Kürbis, alle Kohlarten und Porree.
  • Schwachzehrer erhalten einen Kompostanteil von einem Drittel, Mittelzehrer 50 % und Starkzehrer bis zu zwei Drittel Kompost.

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